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Jeder Bürgerin und jedem Bürger soll die Beteiligung an der Erzeugung regenerativer Energien ermöglicht werden – und damit die aktive Teilnahme an der Energiewende sowie ein Stück weit Verantwortung für die Energieversorgung der Region.

Presse

10 Dezember
2015

Genossenschaftlicher Wind allseits gelobt

Nach der Vertragsunterzeichnung allseits zufriedene Gesichter
Nach der Vertragsunterzeichnung allseits zufriedene Gesichter

Ab Frühjahr 2016 produziert die Windkraftanlage im rheinland-pfälzischen Lahr/Hunsrück Strom, der den Haushaltsverbrauch von rund 5.000 Menschen decken kann. Mit einem Rotordurchmesser von 131 auf 134 Meter Nabenhöhe hat die Turbine Nordex N131 eine Nennleistung von drei Megawatt: Künftig liefert sie jährlich bis zu sieben Millionen Kilowattstunden Strom. Die SOLIX-Firmierung‚ genossenschaftliche Energie aus Bürgerhand‘ ist Programm. Als Erwerber und künftiger Betreiber hat es die Genossenschaft mit Sitz in Wörrstadt geschafft, ein allseits trag- und zukunftsfähiges Konzept für den Bau und späteren Betrieb der Windanlage zu erstellen. Die Mitglieder stammen sowohl aus Rheinhessen als auch aus dem Gebiet um Lahr. Das genossenschaftliche Modell erlaubt es den Menschen vor Ort, am wirtschaftlichen Erfolg der Anlage Teil zu haben.

Maßgeblich zu dieser Entscheidung beigetragen hat die intensive Betreuung durch den Genossenschaftsverband. Bei der Prüfung aus kaufmännischem, technischem und juristischem Blickwinkel konnte sich die Genossenschaft in der Risiko- und Chancenbewertung auf die umfassende, zuverlässige Expertise des Verbands unter Führung von Energieberater Björn Burgey verlassen. „Mit seiner mehr als dreimonatigen Beratung und kritischen Begleitung hat der Verband eine nicht zu unterschätzende, wertvolle Hilfe für uns geleistet“, so Dr. Petra Gruner-Bauer und Dr. Gerhard Kissel, Vorstand der SOLIX.

Eine zukunftsweisende Etappe war auch die Vertragsunterzeichnung Anfang November mit dem Wiesbadener Projektentwickler Abo Wind AG, wie deren Vorstand Andreas Höllinger betont: „Wir freuen uns, erstmals auch ein Projekt mit einer Genossenschaft realisieren zu können. Das macht uns zuversichtlich, auf dem genossenschaftlichen Arbeitsfeld weitere Anlagenprojekte begleiten zu können.“

„Insgesamt eine Win-win-Situation für alle Beteiligten“, stellt Björn Burgey fest. „Die Genossenschaft kann mit dem Verhandlungsergebnis im Verhältnis zu den aktuellen Marktgegebenheiten zufrieden sein. Auch die Projektierer würdigen das breite Kompetenzspektrum der Verhandlungspartner. Darüber hinaus haben wir mit der strukturierten Projektprüfung ein weiteres Beratungsangebot für unsere Mitglieder mit Erfolg in den Markt eingeführt.“

Quelle:
netzwerk 06_2015, Ausgabe November / Dezember, Magazin für Kooperation & Management, Genossenschaftsverband e. V., Jahrgang 7, ISSN 1867-9935
Abdruck mit freundlicher Genehmigung von
Genossenschaftsverband e. V., Wilhelm-Haas-Platz, 63263 Neu-Isenburg, Telefon 069 6978-0, Telefax 069 6978-3111www.genossenschaftsverband.de, netzwerk@genossenschaftsverband.de

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